Unser Team-Event im "Live Escape Room"

Freiwillig in einen Raum einsperren lassen?
Vor gut 2 Wochen haben wir uns mit dem Engel + Banditen- Team getraut und eine ganz neue Erfahrung erlebt. Für unsere etwas verspätete Weihnachtsfeier (hüstel...) habe ich länger nach einem Programmpunkt gesucht und bin dann auf TeamCrack gestoßen. Das Team bietet 2 "Live Escape Rooms" an und ich fand die Idee, gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen eine Art Abenteuer-Spiel zu bestreiten, in dem man gemeinsam Rätsel lösen, Wege gehen und Lösungen suchen muss, total verlockend. Ein Live-Krimi-Spiel für Erwachsene sozusagen.

Schon Wochen bevor es losging, hatten wir Riesenspaß, da ich bis zum Schluß nicht verraten habe, was wir genau machen. Erst beim Sektchen vorher im Laden wurde dann das Geheimnis gelüftet und zu meiner Freude war noch keiner je einem Escape Room gewesen! Also Spannung pur für alle 10!
Auf ging's in die Brückstrasse zu Team Crack...

Und in der Tat waren wir alle vorher fast etwas nervös- auf jeden Fall angespannt, weil keiner so wirklich wusste, was einen erwartete. Ich ja auch nicht! Dabei wurden wir super nett empfangen, Wasser stand bereit und Schokolade zur Beruhigung der Nerven. Und auch das coole Ambiente trug dazu bei, daß die Vorfreude stieg und stieg.

Es dauerte noch etwas, bis wir endlich loslegen durften, denn schließlich wurde uns nahe gelegt, doch bitte nochmal Pipi machen zu gehen und das dauert bei 10 Weibern und einer Toilette :-) Während den 60 Minuten des Spiels darf man (bzw frau) ja nicht mal eben raus...

Danach gab's noch eine witzige Einführung mit ein paar Spielregeln und Tipps für die beiden Gruppen. Pro Raum sind bis zu 6 Spieler erlaubt, daher teilten wir uns in 2 Fünfer-Gruppen auf, die wir vorher ausgelost hatten.
Der wichtigste Hinweis war wahrscheinlich, daß Kommunikation extrem wichtig ist (ja ja, genau wie bei der Arbeit...). Weiß man ja eigentlich, aber setzt man das auch in so einer Situation um?
Aber auch Tipps, was erlaubt ist und was nicht, waren hilfreich; zB alles was beweglich ist, zu bewegen oder aufzuschrauben, wenn Werkzeug da ist. Es ist allerdings nicht nötig, sich die Fingernägel an Kreuzschrauben abzubrechen :-)

Und dann ging's los. Als Polonaise wurden wir in den erst stockdunklen Raum geführt, die Tür fiel ins Schloß und die Uhr fing an zu ticken. Eine Stimme erklärte uns den Fall "Mysterium Dortmunder U" und wir waren auf uns gestellt für die nächsten 60 Minuten und unser Abenteuer, das dann plötzlich so real schien.

Mehr verrate ich jetzt auch nicht! Vielleicht noch, daß man mit den Spielleitern über ein Tablet kommunizieren kann. So können sie eingreifen, wenn sie sehen, daß man auf der falschen Fährte ist oder man selbst kann Fragen stellen und hoffen, Antworten zu bekommen.

Und nein, wir haben es leider nicht ganz geschafft, auch nicht mit diesem tollen Team. Aber wir waren ganz kurz davor! Für das Team vom Raum "Napoleon" gilt dasselbe. Doch das ist eigentlich gar nicht wichtig- wir waren danach alle 10 so geflasht und so begeistert, wir hätten am liebsten sofort noch den anderen Raum gemacht. Aber draußen warteten schon die nächsten und so werden wir wohl ein anderes Mal wieder kommen. Ganz bestimmt!

Habt ihr schon mal einen Escape Room erlebt?
Wenn ja, wie war's? Und wenn nein: nix wie hin!
Liebe Grüße,

Verlinkt beim Freutag und bei Fee ist mein Name

 

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